Worauf achten bei einer Immobilienfinanzierung?

von | 25.03.2022 | 0 Kommentare

Eine Immobilienfinanzierung sollten Sie grundsätzlich gut planen, um eine im Vorfeld nicht ersichtliche Kostenfalle zu vermeiden. Für die Planung der Immobilienfinanzierung sind mehrere Aspekte wichtig und gerne verliert der Laie hierbei den Überblick und findet sich im Dschungel der Finanzierungsangebote nicht mehr zurecht. In diesem Artikel möchte ich für Sie die wichtigsten Punkte und Fachbegriffe für eine günstige Immobilienfinanzierung kurz erörtern.

Die wichtigsten Punkte für die passende Immobilienfinanzierung

Mann mit Taschenrechner und Mini-Haus am Schreibtisch kalkuliert Immobilienfinanzierung

In erster Linie ist es für Sie als zukünftigen Eigentümer oder Bauherr wichtig, eine auf Ihre persönlichen Wünsche, Bedürfnisse und Verhältnisse ideal zugeschnittene und günstige Immobilienfinanzierung ausfindig zu machen. Hierfür sind folgende Punkte von Wichtigkeit:

• Erstellung eines Finanzierungsplans
• Nebenkosten mit einkalkulieren
• Bei Möglichkeit Eigenkapital einbringen
• Die passende Sollzinsbindung
• Eine passende Tilgung wählen
• Der Angebotsvergleich

In den nachfolgenden Abschnitten möchte ich Ihnen jeden dieser Punkte kurz erläutern, damit Sie ein Gesamtbild der Vorgehensweise bezüglich der Planung und Auffindung einer günstigen Immobilienfinanzierung erhalten.

Den Finanzierungsplan erstellen und Nebenkosten nicht vergessen

Der Finanzierungsplan dient Ihnen als Überblick über die Gesamtkosten für den Kauf oder für den Bau Ihrer Immobilie. Zudem ermöglicht der Plan, die eigenen finanziellen Möglichkeiten in Ihr Blickfeld zu rücken, woraus eine hohle Planungssicherheit für Sie resultiert.

Ein detaillierter Finanzierungsplan verbessert effektiv die Chancen für eine günstige Immobilienfinanzierung und für die Darlehnszusage. Wichtig hierbei ist, auch Ihre Nebenkosten mit einzubeziehen, die beispielsweise durch einen Notar, das Grundbuchamt, den Makler, die Grunderwerbssteuer und durch Bereitstellungszinsen entstehen.

Thema Eigenkapital – welche Vorteile bringt es?

Eine Vollfinanzierung ohne die Einbringung von Ihrem Eigenkapital ist bei einer einwandfreien Bonität zwar möglich, doch verbessern sich Ihre Konditionen erheblich, je mehr Eigenkapital Sie für den Immobilienkauf einsetzt. Die Höhe des eingesetzten Eigenkapitals entscheidet grundlegend mit, was Ihre Immobilienfinanzierung unter dem Strich kosten wird. Daher ist es für Sie natürlich von Vorteil, so viel Eigenkapital einzusetzen, wie möglich.

Wichtige Begriffe: Sollzinsbindung, Tilgung und Angebotsvergleich

Die Sollzinsbindung beschreibt den Zeitraum, für welchen Ihre Finanzierungszinsen festgeschrieben bleiben. Die Wahl der passenden Sollzinsbindung ist somit eine der wichtigsten Entscheidung im Rahmen Ihrer Immobilienfinanzierung.

Je länger die Sollzinsbindung festgeschrieben wird, desto langfristiger besteht für Sie Kalkulations- und Planungssicherheit. Sofern das Zinsniveau in einem langjährigen Vergleich der Zinsentwicklung niedrig ist, sollte der Zins so lange wie möglich festgeschrieben werden.

Im Tilgungsplan werden letztendlich Ihre monatlichen Raten für die Darlehnsrückzahlung festsetzt. Sie sollten die Höhe der monatlichen Raten gut durchdenken, damit Sie die Zahlungen auch langfristig entspannt erbringen können.

Zuguterletzt ist es natürlich von hoher Wichtigkeit, dass Sie ein günstiges und passendes Darlehnsangebot für Ihre Immobilienfinanzierung ausfindig machen. Hierfür ist ein Vergleich unterschiedlicher Angebote unabdingbar. Im Idealfall wird dieser Vergleich von einem unabhängigen und erfahrenen Finanzberater durchgeführt.

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