Einblicke in den Maklerberuf – Quereinstiger haben es schwer

von | 01.07.2022 | 0 Kommentare

Viele Berufsanfänger im Bereich Immobilien unterschätzen den Maklerberuf erheblich. Tatsächlich haben es Quereinsteiger im Bereich Maklertätigkeit heutzutage ungemein schwer und mit diesem Beruf seinen Lebensunterhalt zu verdienen, ist für Berufsanfänger ohne Erfahrung und ohne helfende Hand fast unmöglich.

Dies ist vor allem bei einer überstürzten Selbstständigkeit als Makler der Fall, da der Makler hierbei rein von den Provisionen lebt und keine Gehaltszahlungen erhält. In diesem Artikel möchte ich Ihnen einen kurzen Einblick in den Makleralltag gewähren.

Die wichtigsten Aspekte des Maklerberufs

Ein schickes Büro und ein golden-glänzendes Maklerschild bringt dem Berufseinsteiger leider noch lange keinen Provisionen. Um als Makler erfolgreich zu sein und seinen Lebensunterhalt mit diesem Beruf zu bestreiten, bedarf es weitaus mehr. Folgende Aspekte sind für jeden Makler wahrlich existenziell:

  • Vermittelbare Immobilien, die der Makler anbieten kann
  • Ein Netzwerk, um an diese Immobilien heranzukommen
  • Ein hoher Erfahrungsschatz bezüglich lohnender Objekte
  • Ein hoher Bekanntheitsgrad und der hieraus resultierende Vertrauensvorschuss

Als unbekannter und unerfahrener Makler ist heute bereits das Erstellen eines Portfolios mit vermittelbaren Immobilien ohne eine helfende Hand nahezu unmöglich. Der Berufsanfänger und Querseinsteiger verfügt zumeist über kein umfassendes Netzwerk, über welches er Immobilien zum Verkauf oder zur Vermietung angeboten bekommt.

Der „Leidensweg“ eines jeden Maklers

Mann steht vor Tafel auf der Häuser gemalt sind

Jeder frischgebackene Makler, der sich selbstständig macht, muss in der ersten Zeit ungemein viel Geld und Zeit in Werbung investieren. Denn nur hierdurch ist es möglich, potenzielle Kunden zu Beginn der Maklertätigkeit auf sich aufmerksam zu machen. Und auch dann fehlt es dem jungen Makler noch an Erfahrung. Hierdurch wird es schwer, bestimmte Objekte und deren Rentabilität bezüglich der Maklerprovision einzuschätzen. Auch der Vertrauensvorschuss, den jeder Kunde seinem Makler gewährt, ist bei Berufsanfängern und Querseinsteigern nicht gewährleistet. Schnell entscheidet sich der potenzielle Kunde lieber für die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Makler. Denn Erfahrung bringt Vertrauen mit sich. Der Konkurrenzkampf ist in dieser Branche ungemein hart und selbst in großen Maklerbüros gilt heute häufig das Ellenbogenprinzip. Jeder Mitarbeiter in diesen Büros muss um seine Provision kämpfen und keiner der Kollegen wird dem jungen Makler aus Nächstenliebe ein Projekt abgeben und auf seine eigene Provision verzichten.

Fazit zum Maklerberuf

Der Maklerberuf ist für mich seit vielen Jahren eine geliebte Tätigkeit und ich fühle mich in der Immobilienwelt wahrlich zuhause. Für Neueinsteiger, die vorschnell ein Maklerbüro eröffnen, kann die Welt der Immobilien jedoch schnell zu einer finanziellen Überforderung werden. Nur jene Makler werden sich langfristig etablieren, die ein gewisses Budget und einen langen Atem haben, um sich über die Jahre ein Netzwerk, einen Erfahrungsschatz und das verdiente Vertrauen ihrer Kunden aufzubauen. Da sich der Immobilienmarkt ständig wandelt, muss zudem sehr viel Zeit und Geld in regelmäßige Weiterbildungen investiert werden. Abschließender Tipp: Hier finden Sie Infos zu den wichtigsten Punkten bezüglich einer hohen Maklerqualität.

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