Tiny Houses – Was steckt hinter dem Trend?

von | 19.08.2022 | 0 Kommentare

Als Tiny Houses werden kleine Wohnhäuser bezeichnet, die sich für manche Menschen trotz ihrer geringen Grundfläche als Hauptwohnsitz eignen einen gehobenen Wohnstandard bieten können.

Hierfür werden zeitgemäße Tiny Houses mit einer modernen Infrastruktur ausgestattet, durch die sich diese Häuser nicht nur als Wochenenddomizil eignen. Dennoch ist ein Tiny House nicht für jeden die ideale Dauerwohnung, denn diese Häuser zeigen sowohl Vor- als auch Nachteile auf.

Die Vorteile der Tiny Houses

Die nachfolgenden Vorteile der Tiny Houses resultieren sowohl aus deren geringer Grundfläche als auch aus deren Aufbau und der modernen Wohntechnik, die in diesen Häusern zum Einsatz kommen. Diese Vorteile der Tiny Houses sind:

  • Vergleichsweise geringere Baukosten und Mietkosten
  • Erhebliche Zeiteinsparungen für das Putzen und Aufräumen
  • Eignen sich wunderbar für das nachhaltige, energieautarke Wohnen
  • Stellen in Zeiten von Wohnungsknappheit eine innovative Wohnform dar
  • Perfekt für einen reduzierten, minimalistischen Wohnstil
  • Tiny Houses sind mobil, sofern sie auf einem Anhänger errichtet werden.
Miniatur Tiny Houses zwischen Zeigefinger und Daumen

Moderne Tiny Houses werden zumeist mit gut durchdachten Systemen für die Unterbringung von privatem Hausrat versehen. So finden sich in vielen dieser Häuser beispielsweise in den Treppenstufen Lagereinheiten. Doch auch dieser Stauraum ist natürlich begrenzt.

Die Nachteile von Tiny Houses

Die Nachteile der Tiny Houses resultieren in den meisten Fällen ebenfalls aus dem geringen Wohnraum sowie aus deren speziellem Aufbau. Einige dieser Nachteile sind:

  • Tiny Houses eignen sich nur für Einzelbewohner, maximal für zwei Personen ohne Kinder. Die Unterbringung von Gästen ist schwierig.
  • Oft sind die Genehmigungsverfahren bei Tiny Houses kompliziert, vor allem wenn das Haus als Hauptwohnsitz dienen soll. Der Stellplatz muss eine Bebauung zulassen.
  • Das Auffinden eines Stellplatzes ist je nach Region schwierig. Viele Interessierte wollen nicht dauerhaft auf einem Campingplatz wohnen und müssen daher über einen Baugrundkauf nachdenken.
  • Der Wohnkomfort ist vor allem im Winter eingeschränkt, wenn autarke Systeme für die Wärme- und Stromgewinnung eingesetzt werden. Auch die Wärmedämmung ist für harte Winter nicht immer ideal.
  • Der Wohnraum ist stark eingeschränkt und daher ist auch der Stauraum im Vergleich zu einer Wohnung reduziert.
  • Tiny Houses sind nur selten barrierefrei, da der Schlafraum bei den meisten Modellen in zweiten Stock liegt und nur über eine enge Treppe erreichbar ist.

Neben diesen Nachteilen finden sich noch weitere Gründe, die für viele Menschen gegen ein Tiny House sprechen. So sind diese Häuser beispielsweise oft schwer zu versichern und die Finanzierung dieser Häuser ist ebenfalls nicht immer einfach.

Für wen eignet sich ein Tiny House?

Tiny Houses eignen sich vor allem für alleinstehende Menschen, die mit reduziertem Wohnraum klarkommen, den Kontakt zur Natur in der Umgebung suchen und die ein reduziertes, minimalistisches Leben anstreben. Auch für das autarke Wohnen sind diese Häuser natürlich prädestiniert. Zudem lassen sich mit einem dieser Häuser langfristig erheblich Kosten einsparen, sofern das Haus abbezahlt ist. Kurzum: Tiny Houses sind die ideale Wahl für echte Individualisten, die nach einem alternativen Wohnraum suchen. Für Familien sind diese kleinen Häuser jedoch nicht oder maximal als Feriendomizil geeignet.

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